Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zur Fußzeile springen

Wir setzen Readspeaker ein. Sind Sie einverstanden?

Im Sinne der Barrierefreiheit wird auf der Website eine Vorlesefunktion angeboten. Bei Nutzung dieser Vorlesefunktion werden die dafür erforderlichen technischen Daten an den externen Dienstleister Readspeaker GmbH übermittelt. Mehr Informationen hierzu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Glossar

Fachbegriffe von A bis Z

Viele Weiterbildungsanbieter werben damit, dass ihre Bildungsangebote eine AZAV-Zertifizierung aufweisen. Hintergrund sind damit verbundene Fördermöglichkeiten durch die Agentur für Arbeit beziehungsweise das Jobcenter. AZAV steht als Abkürzung für die sogenannte Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung. Die Verordnung regelt die Zulassung von Weiterbildungsträgern und Weiterbildungsangeboten für die Arbeitsförderung gemäß den Sozialgesetzbüchern. Nur wenn eine Weiterbildung die festgelegten Qualitätsanforderungen erfüllt, wird sie AZAV-zertifiziert und kann dann von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden, beispielsweise mit einem Bildungsgutschein.

siehe Anpassungsqualifizierung

Mit einer Anpassungsqualifizierung (auch Anpassungsfortbildung) wird die berufliche Handlungsfähigkeit erhalten oder angepasst. Für entsprechende Maßnahmen wird der Begriff im Bereich der beruflichen Fortbildung verwendet.

Eine besondere Bedeutung hat der Begriff im Bereich der Berufsanerkennung. Mit einer Anpassungsqualifizierung können Personen wesentliche Unterschiede zwischen ihrer ausländischen Berufsqualifikation und dem deutschen Referenzberuf ausgleichen, um die volle Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation zu  erhalten.

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, kurz Aufstiegs-BAföG oder Meister-BAföG genannt) ermöglicht die Förderung von Aufstiegsfortbildungen (Fortbildungen der höherqualifizierenden Berufsbildung), das heißt von Meisterkursen oder anderen auf einen Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen. Die Förderung ist an bestimmte persönliche, qualitative und zeitliche Anforderungen geknüpft.

Mit einer Aufstiegsfortbildung (auch höherqualifizierende Berufsbildung) wird die berufliche Handlungsfähigkeit erweitert, um beruflich aufzusteigen. Für entsprechende Maßnahmen ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine einschlägige, meist mehrjährige Berufserfahrung, Voraussetzung.

Im Jahr 2020 sind neue Fortbildungsstufen für die höherqualifizierende Berufsbildung eingeführt worden. Abschlüsse können künftig die Bezeichnungen „Geprüfte/r Berufsspezialist/in“, „Bachelor Professional“ oder „Master Professional“ tragen. Es hängt vom jeweiligen Abschluss ab, ob die neue Bezeichnung eine alte Bezeichnung ersetzt oder dieser beigefügt wird. Der Meistertitel nach der Handwerksordnung ist beispielsweise erhalten geblieben und wird durch die neuen Bezeichnungen ergänzt. 

Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Aufstiegsfortbildung und mindestens zweijähriger Berufserfahrung haben die Möglichkeit, über das Aufstiegsstipendium des Bundes eine Förderung für ein Studium zu erhalten.

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist ein staatliches Fördermittel zur Unterstützung der Ausbildung von Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden in Deutschland.

Der Bayerische Bildungsscheck ist ein Pauschalzuschuss in Höhe von 500 Euro. Mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds wird die individuelle berufliche Fortbildung im Bereich Digitalisierung gefördert. Beraterinnen und Berater für digitale Bildung, die Weiterbildungsinitiatorinnen und -initiatoren, stellen den Bildungsscheck aus.

Neben dem Bayerischen Bildungsscheck gibt es auch andere Förderungen wie den Bildungsgutschein oder die Bildungsprämie. Die Beratung durch eine Weiterbildungsinitiatorin oder einen Weiterbildungsinitiator hilft dem Einzelnen, das passende Angebot zu finden.

Wer eine ausländische Berufsqualifikation besitzt, kann deren Gleichwertigkeit mit einer deutschen Berufsqualifikation in einem Anerkennungsverfahren feststellen lassen. Um in bestimmten Berufen (sogenannte reglementierte Berufe) arbeiten zu können, ist die Anerkennung zwingend notwendig. Auch für nicht-reglementierte Berufe gibt es Anerkennungsverfahren. Ein anerkannter Berufsabschluss kann gegenüber potentiellen Arbeitgebern sehr hilfreich sein. Zum Anerkennungsportal.

Die Berufsausbildung ist für die meisten Menschen der Einstieg in das Arbeitsleben. Die berufliche Erstausbildung erfolgt in Deutschland entweder im dualen System (sogenannte "Anerkannte Ausbildungsberufe"), die auf Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) erlassen wurden oder in schulischen Ausbildungsgängen an Schulen des Gesundheitswesens oder an Berufsfachschulen. Weitere Informationen: BIBB.

Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit unterstützt bei der Studien- und Berufswahl, während einer Ausbildung und am Anfang des Erwerbslebens. Beraten lassen können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Hochschulen. Außerdem alle, die erstmals eine Berufsausbildung anstreben oder sich beruflich neu orientieren wollen. Die Berufsberatung ist also ein wichtiger Teil der Berufsorientierung.

Die Berufsorientierung ist ein Prozess, in dem sich Schülerinnen und Schüler, sowie Erwachsene mit ihrer Berufswahl auseinandersetzen. Dabei orientieren sie sich an persönlichen Neigungen, Interessen, Fähigkeiten und Stärken und suchen Informationen über Berufe einschließlich der Zugangsvoraussetzungen und Anforderungen. Die Internetplattform BerufsOrientierungBaYern (BOBY) ist die zentrale Anlaufstelle zum Thema Berufsorientierung. Sie gibt einen flächendeckenden und aktuellen Überblick über Aktivitäten zur Berufsorientierung insbesondere für die Zielgruppen der Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern in Bayern.

In einigen Bundesländern gibt es für Beschäftigte die Möglichkeit, sich für eine bestimmte Zeit von ihrer Berufstätigkeit unter Fortzahlung ihrer Bezüge freistellen zu lassen, um an einer Weiterbildung teilzunehmen (sogenannte Bildungsfreistellung oder Bildungsurlaub). Da die Nachfrage nach Bildungsurlaub bundesweit sehr zurückhaltend ist, hat man sich in Bayern gegen die Einführung eines gesetzlichen Anspruchs entschieden. Die Staatsregierung will die Weiterbildungsbeteiligung vielmehr mit einer Vielzahl von Fördermaßnahmen erhöhen (siehe "Pakt für Berufliche Weiterbildung 4.0").

Arbeitslose wie auch berufstätige Menschen können von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter einen Bildungsgutschein für eine Weiterbildung oder Umschulung erhalten. Wenn die einzelnen Voraussetzungen vorliegen, können mit dem Bildungsgutschein zum Beispiel die Kosten für Lehrgänge und anfallende Prüfungsgebühren übernommen werden.

Neben dem Bildungsgutschein gibt es auch andere Förderungen wie die Bildungsprämie oder den Bayerischen Bildungsscheck. Eine erste Beratung durch eine Weiterbildungsinitiatorin oder einen Weiterbildungsinitiator hilft dem Einzelnen, das passende Angebot zu finden.

Der Bildungskredit ist ein den individuellen Bedürfnissen anpassbarer Kredit, der unabhängig vom Einkommen vergeben wird. Den Kredit können volljährige Schülerinnen und Schüler sowie Studierende unter 36 Jahren beantragen.

Mit der Bildungsprämie unterstützt die Bundesregierung Erwerbstätige mit geringem Einkommen bei ihrer individuellen berufsbezogenen Weiterbildung. Diese berufsbezogene Weiterbildungen werden mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds des Bundes gefördert.  

Neben der Bildungsprämie gibt es auch andere Förderungen wie den Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit oder den Bayerischen Bildungsscheck. Eine erste Beratung durch eine Weiterbildungsinitiatorin oder einen Weiterbildungsinitiator hilft dem/ der Einzelnen, das passende Angebot zu finden.

In einigen Bundesländern gibt es für Beschäftigte die Möglichkeit, sich für eine bestimmte Zeit von ihrer Berufstätigkeit unter Fortzahlung ihrer Bezüge freistellen zu lassen, um an einer Weiterbildung teilzunehmen (sogenannte Bildungsfreistellung oder Bildungsurlaub). Da die Nachfrage nach Bildungsurlaub bundesweit sehr zurückhaltend ist, hat man sich in Bayern gegen die Einführung eines gesetzlichen Anspruchs entschieden. Die Staatsregierung will die Weiterbildungsbeteiligung vielmehr mit einer Vielzahl von Fördermaßnahmen erhöhen (siehe "Pakt für Berufliche Weiterbildung 4.0").

Die bekanntesten Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit sind die Arbeitsvermittlung und die Zahlung von Arbeitslosengeld. Die Behörde erbringt aber auch Leistungen wie die Berufsberatung oder die aktive Arbeitsförderung. Insbesondere das Angebot bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung wurde in den vergangenen Jahren ausgebaut.

Die Nutzung digitaler Medien und Methoden verändert alle Aspekte der Arbeitswelt. In der Folge entstehen neue Tätigkeiten und Jobs – bestehende Tätigkeiten und Berufe verändern sich und werden teils deutlich anspruchsvoller. Erworbene Kompetenzen müssen kontinuierlich und flexibel weiterentwickelt werden. Beschäftigte und Unternehmen müssen permanent über aktuelles Wissen verfügen und dieses anwenden können.

E-Learning umfasst alle Formen des Lernens, bei dem elektronische oder digitale Medien, wie zum Beispiel Computer, für die Vermittlung von Wissen benutzt werden.

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das bedeutendste Förderinstrument der Europäischen Union, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und die Beschäftigung zu fördern. Der ESF in Bayern bringt Menschen in Arbeit, in Ausbildung, verringert Armut und verbessert die Qualifikation.

Fachschulen und Fachakademien sind Teil des berufsbildenden Schulwesens in Bayern. Sie bieten eine vertiefte berufliche (Fort-)bildung. Voraussetzung ist in der Regel eine berufliche Vorbildung und eine anschließende einschlägige Berufstätigkeit. In Bayern gibt es zum Beispiel Technikerfachschulen, kaufmännische Fachschulen, hauswirtschaftliche und sozialpflegerische Fachschulen.

Eine berufliche Fortbildung soll berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten im bisherigen Berufsfeld erhalten und anpassen (Anpassungsqualifizierung/ Anpassungsfortbildung) oder so erweitern, dass ein beruflicher Aufstieg möglich wird (Aufstiegsfortbildung). Die Fortbildung ist ein wichtiger Teil der beruflichen Weiterbildung.

Jeder Handwerksbetrieb ist Mitglied einer Handwerkskammer. Die Handwerkskammern bieten umfangreiche Beratungsleistungen an. Der Staat hat den Handwerkskammern zudem Aufgaben hoheitlicher Art wie beispielsweise im Bereich der beruflichen Bildung, des Prüfungswesens, der Wirtschaftsförderung und des Sachverständigenwesens übertragen. Auch als politische Interessenvertretung machen sich die Handwerkskammern für das Handwerk stark. Zu den bayerischen Handwerkskammern.

Alle ‎Unternehmen – ausgenommen Handwerksbetriebe, freie Berufe und landwirtschaftliche Betriebe – sind Mitglied einer Industrie- und Handelskammer (IHK). ‎Die neun bayerischen IHKs vereinen so rund 990.000 Mitgliedsunternehmen. Die IHKs vertreten das Gesamtinteresse der gewerblichen Wirtschaft, erfüllen eine Vielzahl ihr vom Staat übertragener Aufgaben und beraten die Mitglieder zu Themen wie beispielsweise Aus- und Weiterbildung.

In Jobcentern werden die Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) betreut. Jobcenter sind gemeinsame Einrichtungen der Bundesagentur für Arbeit und eines kommunalen Trägers (zum Beispiel einer Stadt). Es gibt auch Jobcenter, in denen die kommunalen Träger die alleinige Verantwortung für die Grundsicherung von Arbeitsuchenden haben. Jobcenter beraten auch dazu wie eine Qualifzierung bei der beruflichen Eingliederung helfen kann.

Als kleine und mittlere Unternehmen (KMU) hat die Europäische Kommisssion Unternehmen definiert, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Millionen Euro beläuft. Einige Förderungen sind allein KMU vorbehalten.

Die berufliche Kompetenz ist die Gesamtheit von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die eingesetzt werden können, um Probleme zu lösen. Dazu gehört auch die Bereitschaft, dies zu tun. Sie wird durch Berufsausbildung, Fortbildung und Weiterbildung, Erfahrung, Selbstreflexion und Lernen erworben.

Kurzarbeit im Arbeitsverhältnis bedeutet die vorübergehende Verringerung der regelmäßigen Arbeitszeit in einem Betrieb aufgrund eines erheblichen Arbeitsausfalls. Kurzarbeitergeld soll den Verdienstausfall zumindest teilweise wieder ausgleichen und Arbeitsplätze erhalten, auch wenn die aktuelle Situation des Betriebes Entlassungen notwendig machen würde.

Der Freistaat Bayern gewährt jedem/jeder erfolgreichen Absolvent/in der beruflichen Fortbildung zum Meister oder zu einem gleichwertigen Abschluss den Meisterbonus. Der Meisterbonus wurde zum 1. Juni 2019 auf 2.000 Euro erhöht.

Den Pakt für berufliche Weiterbildung 4.0 hat der Freistaat Bayern im Juni 2018 gemeinsam mit seinen Paktpartnern (Bayerischer Handwerkstag, Bayerischer Industrie- und Handelskammertag, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Deutscher Gewerkschaftsbund Bayern, Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit) unterzeichnet. Ziel ist es, die Bereitschaft zur Weiterbildung bei Beschäftigten und Betrieben in Bayern zu stärken. Gerade auch mit Blick auf die Digitalisierung der Arbeitswelt sollen so weitere Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung geboten werden.

Mit dem Qualifizierungschancengesetz hat die Bundesregierung bereits im Jahr 2019 die Förderung von beruflicher Qualifizierung umfassend erweitert. Grundsätzlich ist nun für alle Beschäftigte die Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit möglich - unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße. Bei Vorliegen der Voraussetzungen können Weiterbildungskosten übernommen werden. Möglich sind aber auch Zuschüsse zum Arbeitsentgelt während der Weiterbildung an den Arbeitgeber.
Die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen im Dritten Sozialgesetzbuch (SGB III) wurden im Jahr 2020 in einem weiteren Gesetzgebungsverfahren nochmals weiterentickelt.

Das Sabbatical (auch Sabbatjahr, Sonderurlaub) ist ein Arbeitszeitmodell, das Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Möglichkeit einräumt, für einen gewissen Zeitraum aus dem Job auszusteigen und nach dieser Zeit an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Ein gesetzlicher Anspruch auf diese Auszeit besteht jedoch nicht. Ein Sabbatical kann für berufliche Weiterbildungen oder auch persönliche Projekte genutzt werden.

Studieninteressierte und Studierende können sich bei den an den bayerischen Hochschulen eingerichteten Studienberatungsstellen oder bei den Agenturen für Arbeit sowie bei den Studentenwerken umfassend über Inhalt, Aufbau und Anforderungen eines Studiums informieren und beraten lassen.

Eine Umschulung ist eine Weiterbildungsmaßnahme, die zur Vorbereitung auf einen neuen anerkannten Berufsabschluss dient. Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben im Regelfall bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Der Begriff Weiterbildung (auch Qualifizierung oder Erwachsenenbildung) ist sehr weit. Weiterbildung findet immer dann statt, wenn bestehendes Wissen oder bestehende Kompetenzen vertieft, erweitert und aktualisiert werden. Es wird zwischen allgemeiner, politischer und beruflicher Weiterbildung unterschieden.
Innerhalb der beruflichen Weiterbildung gibt es wiederum eine Vielzahl an unterschiedlichen Maßnahmen wie Umschulungen, den Erwerb von Zusatzqualifikationen, betriebliche Weiterbildungen oder die Fortbildung. Obwohl oftmals synonym verwandt, stellt die berufliche Fortbildung also eine eigene Kategorie innerhalb des Bereichs der beruflichen Weiterbildung dar. 

Um Unternehmen und Beschäftigte bei ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen, fördert das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sogenannte Weiterbildungsinitiatorinnen und -initiatoren. Sie sollen für Weiterbildung sensibilisieren und aktivieren, Weiterbildungsbedarfe in Abstimmung mit den Arbeitgebern, Betriebs- und Personalräten und Beschäftigten erheben, Weiterbildungskonzepte gemeinsam mit den Beteiligten erarbeiten und die Umsetzung der Maßnahmen begleiten. Auch der Bayerische Bildungsscheck wird durch die Weiterbildungsinitiatorinnen und -initiatoren ausgestellt.

Mit einem Weiterbildungsstipendium werden besonders talentierte und motivierte Fachkräfte unter 25 Jahren mit abgeschlossener Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifzierung unterstützt. Förderfähig sind anspruchsvolle - in der Regel berufsbegleitende - Weiterbildungen.

Für ein Universitätsstudium benötigt man die allgemeine oder eine einschlägige fachgebundene Hochschulreife, für ein Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (Fachhochschule) die Fachhochschulreife. Das in dieser akademischen Ausbildung erworbene Wissen kann heute ständig forschungsnah und praxisorientiert aktualisiert werden. Dies ist Aufgabe der wissenschaftlichen Weiterbildung.

Zusatzqualifikationen sind Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die über die regulären Ausbildungsinhalte hinausgehen. Zusatzqualifikationen wie beispielsweise Zertifikate im kaufmännischen Bereich, IT-Qualifikationen oder Auslandsaufenthalte sind eine attraktive Möglichkeit, einen Berufsabschluss aufzuwerten.

Aktivierung erforderlich

Durch das Klicken auf dieses Video werden in Zukunft YouTube-Videos auf dieser Webseite eingeblendet. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden. Sie können mit einem Klick dauerhaft das Abspielen aktivieren oder in den Datenschutzhinweisen auch dauerhaft wieder rückgängig machen.