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Weiterbildung ist Chefsache

Konrad Straßl, Inhaber der Konrad Straßl GmbH aus Niederbayern, im Gespräch mit einem Mitarbeiter © StMAS

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wertvollste Gut eines Betriebs und haben entscheidenden Einfluss auf dessen Erfolg, so sieht es Konrad Straßl. Sein mittelständisches Unternehmen punktet mit einem motivierten Team, das vertrauensvoll zusammenarbeitet.

Betrieb übernimmt Kosten für Prüfungen

Für Konrad Straßl ist die Sache klar, Weiterbildung in seiner Firma ist Chefsache. „Ich kann von meinen Angestellten kein hohes Engagement erwarten, wenn ich mich als Chef selbst nicht für meine Leute interessiere“, sagt der 60-jährige Inhaber einer Schlosserei und Spenglerei im niederbayerischen Malgersdorf. „Wir sind ein Familienunternehmen und leben den Zusammenhalt. Meine Tür ist immer offen.“

39 Menschen gehören zum Team, kaufmännische und technische Kräfte in den Büros, Facharbeiterinnen und Facharbeiter in den Produktionshallen und auf den Baustellen. Dort werden auch ungelernte Arbeitskräfte eingesetzt, allerdings bemüht sich das Unternehmen darum, diese Kräfte durch Lehrgänge bei der Handwerkskammer weiterzubilden. „Wenn ein ungelernter Mitarbeiter die Schweißerprüfung bei der Handwerkskammer ablegt, übernehmen wir die Kosten für den Vorbereitungskurs“, so der Chef. „Es ist schließlich in unserem Interesse, dass unsere Leute mit einem Zertifikat nachweisen, dass ihre Arbeit den nötigen Qualitätsanforderungen genügt.“

Stolz auf gemeinsame Leistungen

Für Konrad Straßl sind Mitarbeiterbindung und -motivation unverzichtbar: „Ich muss den Leuten vertrauen, etwa, wenn sie tagelang auf einer Baustelle in München tätig sind. Da kann ich nicht danebenstehen und kontrollieren. Ich brauche also eigenständige Arbeitskräfte, die motiviert ihren Job erledigen.“ Der Unternehmer setzt dabei auf strategische Personalentwicklung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter identifizieren zusammen mit ihrem Chef Qualifikationen und Kompetenzen, die sie aktuell und in Zukunft benötigen – und die Spenglerei Konrad Straßl unterstützt auf unterschiedliche Art. Angehende Technikerinnen und Techniker erhalten beispielsweise Lohnfortzahlungen, wenn sie die Technikschule besuchen.

Seine Anstrengungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen, zahlen sich aus. „Wenn ich etwa mit meinem Team durch München fahre und wir an markanten Bauten mit unseren Produkten, wie etwa dem Deutschen Museum, vorbeikommen, dann sind wir stolz auf die gemeinsam geleistete Arbeit.“

Im Familienunternehmen unterstützt man sich gegenseitig. Vor acht Jahren beteiligte sich das Unternehmen am Sonderprogramm „MobiPro-EU“, einer europaweiten Initiative zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit. Ein junger Spanier verließ seine Heimat, um in der Schlosserei und Spenglerei eine Ausbildung absolvieren zu können. Trotz absolviertem Deutschkurs haperte es anfangs mit den Sprachkenntnissen. „Ein Kollege mit einer spanisch sprechenden Freundin nahm ihn dann unter seine Fittiche.“ Der Mitarbeiter aus Spanien wurde nach der Ausbildung übernommen und arbeitet nach wie vor in der Schlosserei.   

Wir fördern nicht nur die technische und handwerkliche Fortbildung, sondern auch soziale Kompetenzen.

Technik, Handwerk und Soft Skills

Konrad Straßl, selbst umfassend ausgebildet zum Meister im Schlosserhandwerk und zum Spengler, legt Wert darauf, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend zu fördern: „Selbstverständlich ist es uns wichtig, dass unsere Arbeitskräfte mit den technischen Entwicklungen Schritt halten. Das heißt aber nicht, dass wir die grundlegenden handwerklichen Tugenden oder persönliche, soziale und methodische Kompetenzen vernachlässigen würden. In der Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind neben dem Handwerk auch andere Fähigkeiten wichtig: Respekt, Freundlichkeit und ein hohes Verantwortungsbewusstsein.“  

Letzteres hat der Firmenchef auch seinem Sohn mitgegeben. Der Diplom-Ingenieur wird in den kommenden Jahren den Vater ablösen und die Unternehmensleitung übernehmen – und ganz sicher die Tradition fortsetzen, als Chef stets ein offenes Ohr für die Pläne seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben.

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