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Weiterbildung im Doppelpack

Thomas Paul ist Berater und Verkäufer für Elektronikprodukte bei einem Großhandelsunternehmen in der Region Mittelfranken © Morsa Images über iStock

Um beruflich mehr Verantwortung übernehmen zu können, entschied sich Thomas Paul, seine beruflichen Kenntnisse zu erweitern. Heute ist der 38-jährige gelernte Kaufmann IHK-Betriebswirt und behält bei vielen Projekten die Fäden in der Hand.

Interesse an Fortbildung

„Machen wir uns nichts vor. Fleiß, Ausdauer und die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren, sollte man schon mitbringen für eine Weiterbildung“, sagt Thomas Paul (38) aus Nürnberg. „Zudem ist es gut, wenn das private Umfeld mitzieht. Es ist mitunter herausfordernd für eine Beziehung, wenn die Wochenenden nicht allein der Freizeit gehören.“ Der Berater und Verkäufer für Elektronikprodukte bei einem Großhandelsunternehmen in der Region Mittelfranken muss es wissen, denn er hat bereits zwei Weiterbildungen berufsbegleitend absolviert. „Nicht nach einem Masterplan“, wie er verrät, „sondern aus der Situation heraus, weil ich mehr wissen wollte.“

Bei einem kleinen Familienunternehmen absolvierte er nach der mittleren Reife eine Ausbildung zum Kaufmann im Elektrogroßhandel und sammelte nach der Übernahme Berufserfahrung. Als sich mehr und mehr Routinen im Arbeitsalltag einschlichen, hörte Thomas Paul plötzlich aufmerksam zu, wenn in seinem Umfeld über Fortbildung gesprochen wurde. Sein Interesse war geweckt, er informierte sich und entschied sich für die nebenberufliche Fortbildung zum Handelsfachwirt. Die Finanzierung bewältigte er mit Zuschüssen aus dem Aufstiegs-BAföG und dem Meisterbonus der Bayerischen Staatsregierung.

Ich habe bei beiden Weiterbildungen sowohl fachlich als auch persönlich profitiert.

Wissensfundament stärkt Selbstvertrauen

Über zwei Jahre hinweg reservierte er seine Samstage fürs Weiterlernen: Er stieg tiefer ein in betriebswissenschaftliche Abläufe, frischte seine Kenntnisse über rechtliche Aspekte auf und verbesserte seine Moderations- und Präsentationskenntnisse. Für die notwendigen Präsenzwochen opferte er sogar seinen Urlaub. „Ich habe damals nicht nur fachlich, sondern auch persönlich von der Weiterbildung profitiert. Ich bin viel sicherer geworden, etwa im Umgang mit Kunden, weil ich über fundierteres Wissen in Rechtsfragen verfügte und zudem mein Verhandlungsgeschick trainiert habe. Und wenn man sich mit Managementfragen beschäftigt, muss man sich auch mit der eigenen Persönlichkeit befassen.“

Die Weiterbildung wirkte sich auch positiv auf sein Gehalt aus, die gewünschte Aufstiegsmöglichkeit konnte sein damaliger Arbeitgeber allerdings nicht bieten. Einige Jahre später fasste er spontan den Entschluss, sich erneut fortzubilden. „Wir sprachen über unsere Jobs, über Perspektiven und plötzlich wusste ich, jetzt ist wieder Zeit für eine Extraportion Initiative“, schildert er. „Was organisatorisch zu tun war, wusste ich ja, auch, was an zeitlichem Engagement auf mich zukommen würde. Ich beantragte erneut Aufstiegs-BAföG und legte los.“

Know-how für die Berufspraxis

Heute ist Thomas Paul Betriebswirt. 2015 hat er die Prüfung der Industrie- und Handelskammer (IHK) bestanden. Dieser bundesweit anerkannte IHK-Abschluss ist vergleichbar mit einem akademischen Master-Abschluss. Thomas Paul hat – wie bei der ersten Weiterbildung – an den Wochenenden und während einiger Präsenzwochen sein betriebswirtschaftliches Fach- und Führungswissen ausbauen können. Nach dieser über zwei Jahre andauernden Aufstiegsfortbildung hat er sich in einem Unternehmen beworben, das ihm neue Perspektiven bot. Dort hat man ihm die Verantwortung für außergewöhnliche Projekte übertragen, wie etwa den logistisch aufwendigen Umzug des Unternehmens. Bis heute profitiert der 38-Jährige vom Wissen aus seinen Weiterbildungsjahren: „Sämtliche Inhalte konnte ich eins zu eins in der Praxis anwenden.“ 

 

Informationen zum Aufstiegs-BAföG

Informationen zum Meisterbonus

 

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